Warum überhaupt Stangen und Hindernisse?

Sie unterstützen die Arbeit und geben der Führperson und dem Pferd Orientierungshilfe. Die Arbeit macht mehr Spaß, da es abwechslungsreicher wird.

Labyrinth:

Es fördert die Konzentration und Koordination des Pferdes. Durch die engen Biegungen in Verbindung mit Stops überlegen die Pferde mit welchem Bein sie weiterlaufen. Es vermittelt auf schnelle und einfache Weise Körpergefühl und Körperbewusstsein. Es wirkt dadurch beruhigend und die Pferde müssen aufpassen, wo sie hintreten.

Stangen für Schritt und Trab:

Durch die Abstände lernt das Pferd, die Beine besser anzuheben und sich zu strecken. Bei der Trabarbeit die Stangen an die Schrittlänge des Pferdes angepassen. Das Pferd lernt sich zu dehnen, den Kopf zu senken und mit einem schwingenden Rücken über das Hindernis zu traben, was den Trab in seiner Gesamtheit verbessert und das Trabtempo regulierbarer macht.

Grill:

Stangen mit unterschiedlichen Höhen, wechselseitig fördert die Koordination. Die Pferde heben Vorderhand und Hinterhand im Wechsel unterschiedlich hoch. Es bewegt dadurch den Rücken verstärkt, verbindet die linke und rechte Körperhälfte, und dies auch noch über die Diagonale. Nicht bei Pferden die schon bei einer Stange Schwierigkeiten haben! -> Für fortgeschrittene Pferde.

hindernisse-1.Teil