Die systemische Aufstellungsarbeit ist vom Familienstellen durch Hellinger sehr bekannt geworden. Ich empfinde diese Form des Arbeitens oft als sehr schwer und anstrengend. Deshalb stellen wir hier am Hof unsere Lebensziele, den nächsten Schritt oder neue Projekte und „unausgesprochene“ Themen auf. Ja wir haben schon neue Hofprojekte, die Organe unseres Körpers, die Wirbel (ganze Wirbelsäulen) und Zukunftsvisionen aufgestellt. Dazu benutzen wir Zeitlinien, Symbole und bitten um Stellvertreter, in menschlicher oder tierischer Form, aber auch Engel, Zwerge, Elfen und was es sonst noch so braucht…

Schamanischer Tanz des Themas

An diesem Wochenende tanzten wir unsere Themen zu schamanischen Rhythmen. Ganz nach dem Motto in den „Schuhen des Anderen gehen“, tanzte der Klient sein Thema, dass er nicht benannte und der schamanische Therapeut tanzte die Schritte hinterher. Beide wurden immer synchroner in ihren Bewegungen, bis der Therapeut den Ausdruck, das Gefühl für dieses Thema übernommen hatte.

Danach machte er sich auf den Weg in die Schamanische Welt um eine Antwort oder um Unterstützung aus diesen Ebenen zubekommen. Nach dieser Reise in die untere oder obere Welt, brachte der schamanische Therapeut etwas mit und übergab es immer noch ohne Sprache an den Klienten. Erst danach tauschten sich beide über ihre Erlebnisse aus.

Wie unterschiedlich die Themen waren so unterschiedlich waren auch die Bewegungen und wie spürbar und präsent, ja drängend sie wurden durch den Ausdruckstanz. Als der Schamane das Thema erfasst hatte mit seinen Bewegungen war ein deutlicher Energieschub zu spüren. Welche Wirkung diese Aufstellung des nonverbalen Tanzes hatte? Nun, alle waren ziemlich geschafft aber glücklich!