Wer willst DU sein?
Der Ritter in silbener Rüstung, der sich vor allem verbirgt? Sein Eisenpanzer schützt ihn vor dem Außen und schirmt sein Inneres ab. Mit ihm in Kontakt zu kommen wird schwer. Nichts kann durch seine Maske dringen. Alles prallt an ihm ab. Er ist unbeweglich und schwerfällig durch seine Rüstung, immer auf der Hut, bis zu seinem nächsten Kampf.

Er kämpft um seine Ehre oder die Ehre eines Anderen, dem er einen Eid geschworen hat. Gibt dafür sein Leben. Sein Schwert ist dem Kreuz gleich und macht seine Wirbelsäule fest und unbeugsam. Das Schwert steht für seine Kampfkraft, die Lanze für seine Reichweite und Aufrichtigkeit.

Und doch sucht er nach der Kraft, die alles durchdringt!

Sabine Steinhauser (jetzt Keilwerth), Auszüge aus dem Buch der Lebensfreude

Wie kommt der Ritter aus seiner Rüstung heraus? Wie kann er sich selbst besser spüren, denn auch dass wage ich zu behaupten ist in der Rüstung nicht gut möglich… Er braucht einen Knappen der im hilft diese Rüstung abzulegen.

Unsere „Knappen“ sind die Pferde. Sie sind unterstützend, hilfreich, ehrlich, freundlich und sehr, sehr weise!

Schritt für Schritt, zeigen sie uns das Gehen ohne Rüstung. Achtsam und ehrlich mit unserem Inneren zu sein. Offen für all die Impulse die sie uns geben. Je mehr wir uns Zeit nehmen zu reflektieren warum Pferde Dinge tun oder nicht tun, um so klarer wird unsere Beteiligung daran.